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Krankenkommunion/-salbung

Die Krankenkommunion

„Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Pfarrgemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Kranken. Deshalb sollen Priester, Diakon und beauftragte Laien gern bereit sein, ihnen die heilige Kommunion zu überbringen.“ So schreibt die Pastorale Einführung in die Feier der Krankensakramente.

In den Tagen der Krankheit mit der Gemeinde und mit Jesus Christus in Verbindung zu bleiben, ist Sinn und Zweck der Krankenkommunion. Sie kann als Wegzehrung auf dem Sterbebett oder einfach als Krankenkommunion empfangen werden. Dabei wird der Leib Christi, der aus der sonntäglichen Eucharistiefeier im Tabernakel aufbewahrt worden ist, vom Pfarrer  oder von einem beauftragten Kommunionhelfer in die Wohnung des Kranken gebracht und ihm unter Gebet und Schriftlesung gereicht.
Beim Wunsch nach der Krankenkommunion rufen Sie bitte im Pfarramt an und vereinbaren einen Termin für den Besuch. 
Wünschenswert ist die Bereitstellung von ein oder zwei Kerzen im Krankenzimmer, einer Schale mit Weihwasser und einem kleinen Kreuz. Diese Gegenstände können auf eine passende Tischdecke gestellt werden; Blumen bilden einen geeigneten Schmuck.

Die Krankensalbung

Schon die Evangelien legen immer wieder Zeugnis davon ab, in welch hohem Maße unser Herr Jesus Christus sich selbst um kranke Menschen in ihrer körperlichen und geistigen Not gesorgt und wie sehr er diese tätige Sorge seinen Gläubigen zur Aufgabe gemacht hat. Am deutlichsten wird dies am Sakrament der Krankensalbung sichtbar.

In diesem Sakrament vertraut die Kirche die Kranken durch die Salbung und das Gebet des Priesters dem Herrn in seinem Leiden und seiner Verherrlichung an, dass er sie aufrichte und rette. Gespendet werden soll dieses Sakrament den Gläubigen, die sich wegen Krankheit oder Altersschwäche in einem bedrohlich angegriffenen Gesundheitszustand befinden.  

Ist der Kranke beim Kommen des Priesters schon verstorben, soll der Priester für den Verstorbenen beten, die Salbung aber soll dann nicht mehr vorgenommen werden.

Die Krankensalbung erfolgt im Rahmen eines Wortgottesdienstes. Dabei wird der Kranke auf Stirn und Händen mit geweihtem Öl gesalbt. Vorzubereiten sind – wie bei der Krankenkommunion – Kerzen, Kreuz, Tischdeckchen und evtl. Blumen, dazu noch ein, zwei Wattebällchen, mit denen der Priester das geweihte Öl von seinen Fingern reiben kann. Falls der Zustand des Kranken es erlaubt, kann mit der Krankensalbung auch die Krankenkommunion gespendet werden.

Beim Wunsch nach der Krankensalbung rufen Sie bitte rechtzeitig im Pfarrbüro an und vereinbaren einen Termin für die Spendung des Sakramentes.

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