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Herz-Jesu-Bruderschaft

Im rückwärtigen Teil der Pfarrkirche St. Ägidius befindet sich ein großes Deckengemälde. Es zeigt Pfarrer Maximilian Haueisen in liturgischer Kleidung umgeben von jungen und älteren Pfarrkindern bei der Übergabe der Gründungsurkunde der Herz-Jesu-Bruderschaft an den aus dem geöffneten Tabernakel erscheinenden Erlöser, dargestellt mit seinem offenen Herzen.

Die Inschrift der Urkunde lautet: „Herz-Jesu-Bruderschaft Hainsacker 1932“. Das Deckengemälde dokumentiert, dass im Jahr 1932 von dem damaligen Ortspfarrer Maximilian Haueisen (1878 – 1937, Pfarrer in Hainsacker von 1928 bis 1937) gegründet worden ist. Sinn und Zweck dieser Bruderschaft war und ist die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu. Es ist anzunehmen, dass Pfarrer Haueisen in dem von den Bruderschaftsmitgliedern jedes Jahr erbetenen Bruderschaftsopfer eine finanzielle Hilfe für den gleichzeitigen Bau und den Unterhalt des Bischof-Wittmann-Hauses (erster Kindergarten mit Schwesternheim) erwartet hat.

Die zur Zeit etwa 120 Bruderschaftsmitglieder bemühen sich – nach ihrem Bruderschaftsversprechen – ein christliches Leben zu führen, den Nächsten zu lieben und im Gebet das Geheimnis des Hl. Herzens Jesu zu verehren. Jedes Jahr zum Herz-Jesu-Fest (9 Tage nach dem Fronleichnamsfest) findet das Bruderschaftsfest statt. Es wird gestaltet mit zwei Eucharistiefeiern, einer Fußwallfahrt nach Pielenhofen und einer Anbetungsfeier.

Jeder Katholik der Pfarrgemeinde Hainsacker kann Mitglieder der Herz-Jesu-Bruderschaft werden. Er übernimmt dabei folgende Verpflichtungen:

  1. Die Mitglieder der Herz-Jesu-Bruderschaft beten täglich ein „Vaterunser“, das „Gegrüßet seist du, Maria“ und das „apostolische Glaubensbekenntnis“ mit der Anrufung: „Herz Jesu, gib, dass ich immer mehr dich lieb!“
  2. Die Mitglieder der Herz-Jesu-Bruderschaft bemühen sich, ein christliches Leben zu führen, den Nächsten zu lieben und so Zeugnis abzulegen für die Liebe Gottes zu uns.
  3. Die Mitglieder nehmen am Leben der Pfarrgemeinde teil, besuchen eifrig den Gottesdienst und übernehmen nach Möglichkeit auch Aufgaben innerhalb der Pfarrgemeinde.
  4. Die Mitglieder nehmen sich besonders der einsamen, alten und kranken Mitbrüder und Mitschwestern in der Pfarrgemeinde an und helfen ihnen, ihr tägliches Kreuz zu tragen. Sie melden Kranke, ob daheim oder im Krankenhaus liegend, dem Seelsorger und ermuntern sie zum Empfang der heiligen Sakramente.
  5. Die Mitglieder feiern vor allem die heiligen Zeiten des Kirchenjahres und das Bruderschaftsfest mit und empfangen oft und gern die heiligen Sakramente.
  6. Die Mitglieder denken viel an die Verstorbenen und beten für sie, besonders für jene, für die vielleicht niemand betet.
  7. Die Mitglieder nehmen, wenn möglich, am Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft oder eines Gemeindemitglieds teil und begleiten den Toten betend zum Grabe.
  8. Jedes Mitglied betet für ein verstorbenes Bruderschaftsmitglied einen Rosenkranz und gedenkt seiner beim Gottesdienst.
  9. Die Bruderschaftsmitglieder beten oft für den Papst und für die ganze Kirche.

Formulare für die Beitrittserklärung sind im Pfarrbüro zu bekommen.

 

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